Katja Ebstein Stiftung

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Queen Heaven...
Katja Ebstein schickte 300 Kinder in den Himmel .....

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... natürlich nur virtuell. In die 20 Meter Kuppel des Berliner Planetariums am Insulaner hat  die Katja Ebstein Stiftung am Mittwoch, den 8. Juni ca. 300 begeisterte Schüler aus Neuköllner Klassen mit einem besonders hohen Migrantenanteil zum Multimedia- Spektakel Queen Heaven geladen. Frau Maria Schmidt, von der Katja Ebstein Stiftung,  war von der großen Resonanz beeindruckt : "wir hatten so viele Anfragen, dass wir vier  mal die 300 Sitzplätze hätten füllen können". Die Stiftung – Kindern und Jugendlichen besonders verpflichtet - hatte erst kürzlich 1200 Berlinern Grundschülern den Besuch des Musicals „Die rote Zora“ in der Komischen Oper Berlins möglich gemacht.
Bevor die Queen Heaven Laser - Show begann,  gab es noch einen interessanten Vortrag des Veranstalters über die Entstehung des modernen Projektionsplanetariums, der mit zahlreichen lustigen Anekdoten  zum Bau des ersten Projektors für das Deutsche Museum in München gespickt war. Was jedoch auch kein Wunder war, denn für den Veranstalter der Show, Bernd  Lanwer,  war das quasi ein Heimspiel, denn er arbeitete über 10 Jahre als freier Mitarbeiter im Planetarium im  Forum der Technik neben dem Deutschen Museum in München. Dort gab es seinerzeit noch Techniker,  die im Museum mit dem überhaupt weltweit ersten Sternenprojektor gearbeitet hatten. Seit langer Zeit ist das erste Gerät aber als Ausstellungsstück im wohlverdienten Ruhestand.Bild "Projekte:shapeimage_3.jpg"
Danach zeigte die Wissenschaftliche Leiterin des Planetariums Dr. Monika Staesche noch die Leistungsfähigkeit des neuen Fulldome Projektionssystems, das erst  Ende Oktober 2010 in Betrieb ging und zu den modernsten Systemen weltweit zählt und erntete begeisterten Szeneapplaus bei einzelnen spektakulären Präsentationen. In der Pause war der Techniker des Planetariums überrascht, dass sich plötzlich sehr viele Kinder für die Planetariumstechnik interessierten -  wer weiß, ob einige der kleinen Besucher in wenigen Jahren selbst so fantastische Geräte wie den Sternenprojektor entwickeln. Als dann endlich die Show begann und Freddie Mercury mit Queen überlebensgroß an der Planetariumskuppel auftauchte gab es kein Halten mehr. Die Kinder zwischen 10 und 15 Jahren verwandelten die Kuppel in einen Hexenkessel, der nur noch durch ein Live-Konzert der legendären Gruppe übertroffen werden könnte.  Sie sangen fast jedes Lied mit, und wenn der Text mal nicht richtig saß wurde einfach mitgeklatscht. Alle Beteiligten waren begeistert und es hat sich wieder einmal gezeigt: es muss nicht immer Gangster-Rap sein; die gute, teilweise fast 40 Jahre alte Rockmusik reißt immer noch generationen- und nationalitätenübergreifend jeden mit.
Die Queen Heaven Show ist noch bis Ende August jeden Samstag und Sonntag um 18 Uhr im Planetarium am Insulaner Berlin zu sehen.

Infos und Kartenreservierung online: www.queen-heaven.de oder
telefonisch tägl. zwischen 13:30 Uhr und 16:00 Uhr unter 01803-22 03 22
(9 ct. pro Minute im Festnetz)



Quelle: www.queen-heaven.de