Katja Ebstein Stiftung

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Kasperle Theater

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200 strahlende Kinderaugen waren die Belohnung für die Katja Ebstein Stiftung
am 20. und 22.Juni 2011 im Puppentheater ABKUS


Die Stiftung hatte sowohl minderbemittelte Kinder, deren Eltern teils russischer Herrkunft  sind, aus der Kindertagesstätte der jüdischen Gemeinde, sowie aus der Kita Fuggerstrasse, wo Kinder mit und ohne Behinderung ebenfalls liebevoll integriert werden, eingeladen. Es gab Kasper und die schöne Prinzessin.

Die Prinzessin ist schön aber traurig. Ihr Vater, der König, ist verarmt und die Prinzessin kann nicht mehr im Schloss wohnen. Aber es gibt da noch den Dukatenesel, einen Zauberspruch und das Kasperle.

Das Puppenspiel hat eine lange Tradition. Schon im Mittelalter brachten Handpuppen die Menschen auf Jahrmärkten zum Lachen oder übten Kritik an Missständen, ohne diese offen anzuprangern. Durch das Hinzukommen vieler medialer Möglichkeiten gilt das Puppenspiel heutzutage vor allem als Unterhaltung für die Jüngsten. Von Generation zu Generation weitergegeben, ist die Figur des Kasper jedem Puppenspielinteressierten ein Begriff. Im Puppentheater Abakus stehen die Kasperstücke im Mittelpunkt, denn der Kasper hat viel mitzuteilen.
Kasper hilft, Kasper ist immer zur Stelle wenn Not am Mann ist, Kasper ist gerecht, Kasper ist ehrlich. Aber Kasper kaspert auch, macht gerne Blödsinn. Und: In den selbst geschriebenen Stücken der Puppenspielerin Carsta Schröder zeigt Kasper auch Schwächen aus dem Alltagsleben: z..B. isst Kasper zuviel Eis und bekommt davon Bauchschmerzen, vertrödelt die Zeit und kommt zu spät zur Geburtstagsfeier. Im schwesterlichen, freundschaftlichen Miteinander mit seinen Freundinnen Gretel und der Prinzessin wird Kasper zur Raison gerufen und alles rängt sich wieder ein. Spielerisch natürlich!

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Kasper ist der gute Freund, auf den man sich verlassen kann. Letztendlich wird er auch mit heiklen Situationen fertig. Er schafft es, das Krokodil von sich fernzuhalten, den Polizisten von seiner Unschuld zu überzeugen und durch seinen Charme bindet er nicht nur die Gretel und die Prinzessin an sich, alle sind letztendlich auf seiner Seite: die gute Hexe, der Zauberer, der Papa der Prinzessin, der Papagei, der Marienkäfer, die Oma Schmidt, die Kassiererin vom Supermarkt und und und... Kasper weiß, dass er bei seiner Umwelt ankommt, ist deshalb auch nicht uneitel und selbstverständlich von sich überzeugt. Ihm gelingt eben auch alles. Aber bis zum guten Ende gilt es, Hindernisse zu überwinden, Missgunst in Gunst zu verwandeln und manchmal auch Aggressivität in Freundlichkeit. Kasper kaspert! Am Anfang, im Verlauf und besonders am Ende eines Stückes, wenn er es  wieder mal geschafft hat!

Puppentheater Abakus
Brandenburgische Strasse 27  10707 Berlin
Tel. 0177 6908909
(U-Bhf. Adenauerplatz, Berlin-Charlottenburg)
e-mail: Puppentheater-Abakus@t-online.de


Quelle Abbildungen: www.puppentheater-abakus.de