Katja Ebstein Stiftung

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Grußwort Katja Ebstein:
Begrüßung der Gäste beim Benefizabend am 18.02.2011 in der Villa Thiede in Berlin, zu dem Peter Kories aus Berlin eingeladen hatte.


Bild "KEvillathiede.jpg"Lieber Peter Kories,
zunächst gilt mein herzlicher Dank Dir und Deiner Elena, uns hier in freundschaftlicher Weise zusammenzuführen: uns: das sind Deine Geschäftsfreunde und die Freunde und Förderer der Katja Ebstein Stiftung. Dank sei bereits voraus gesagt für Dein Team, das die Details der Organisation zu bewältigen hat und uns diesen Abend mit Freude entgegensehen ließ.
Mein weiterer herzlicher Dank gilt Ihnen, den Spendern und Sponsoren des heutigen Abends. Ist es nicht schön, heute hier in der Villa Thiede eine Tischgemeinschaft an einem Tisch zu bilden?
Ohne das finanzielle Engagement wäre unser Engagement für Kinder und Jugendliche vorrangig in Berlin und Brandenburg überhaupt nicht denkbar.
Unser Engagement haben wir unter das Motto gestellt:  „Für eine enkeltaugliche Zukunft“, weil es uns alle umtreibt und umtreiben muss, dafür zu sorgen, dass die uns Nachfolgenden eine Perspektive für eine lebenswerte und gute Zukunft haben sollen. Das war auch der Ansatz, mit dem meine Mitstreiter und ich bereits kurz nach der Wende antraten. Als die wichtigste Initiatorin seit der ersten Stunde begrüße ich unsere Freundin und Schirmherrin Ingrid Stolpe, die mit Ihrem Manfred mit Ausdauer und Energie und stets ermutigend und tatkräftig immer zur Stelle ist, wenn wir gefordert sind. Sie hat den Verein Aktion Umwelt für Kinder mit auf den Weg gebracht, der das erste Standbein nach wie vor ist und aus dem heraus die Stiftung sich entwickelte.Bild "peterkories.jpg"
Was sind denn nun die Aufgaben und Projekte, in die Ihre Spenden gehen und wo ist der Bedarf, um das Pflänzchen dieser Stiftung weiter wachsen zu lassen, das wir in die Erde gesetzt haben.

Unser Ansatz, ist es, für Kinder und junge Menschen insgesamt da zu sein, die aus gesundheitlichen oder sozialen Gründen am Rande stehen oder in der Gefahr sind, aus der Gesellschaft ausgegrenzt zu werden. Dabei gehen wir möglichst auf Schulklassen als Ganzes zu, damit keine Ausgrenzung oder Stigmatisierung derer erfolgt, die aus schwierigeren Verhältnissen kommend, schlechtere Chancen haben.
Wir wollen helfen:

  1. SO z. B. haben wir in der kommenden Woche eine ganze Aufführung der Kinderoper die „Rote Zora“ in der Komischen Oper für 1.200 Schülerinnen und Schüler gebucht, die auf diese Weise an Musik und Musiktheater als Erlebnis herangeführt werden sollen.

  2. Wir wollen weiterhin helfen durch unsere unsere erlebnisorientierten Camps, z.B.
    a.Sommercamps auch mit Kindern aus den angrenzenden polnischen Gebieten, wir wollen auch endlich trilaterale Begegnungen zwischen polnischen, russischen und deutschen Kindern z.B. aus unseren Kontakten nach Kaliningrad dem früheren Ostpreußen verwirklichen: eine Herausforderung, die uns seit langem beschäftigt.
    b.Unser Projekt „Deine Stärken- Deine Chancen“ führt junge Menschen zusammen, die sich über ihre schulische Laufbahn oder ihren Beruf orientieren und sich dafür besser kennenlernen wollen, um aus ihren Stärken heraus den richtigen Weg zu finden. Denn wir wollen ihnen nicht mit erhobenem Zeigefinger ihre Defizite austreiben, sondern ermuntern,  ihre vorhandenen Talente und Stärken einzusetzen.
    c.Mit unserer Fortbildung für Erzieher und Mitarbeiter der Jugend- und Sozialarbeit wollen wir unseren jungen Mitarbeiterstab erweitern und Berufsprofis mit den Methoden der Erlebnisorientierung vertraut machen.

  3. Durch unser Erlebnis- und Freizeitzentrum Ökotanien in Annahütte in der brandenburgischen Lausitz. Dort können tagtäglich Kinder und Jugendliche der Region mit unseren ehrenamtlichen Kräften eine sinnvolle und erfüllende „Freizeit“ erleben.

  4. Durch den weiteren Ausbau unserer Erlebniszentren zunächst in Brandenburg und Berlin, und – noch als Vision für die Zukunft - in möglichst jedem unserer Bundesländer. Wir stehen in erfolgversprechenden Gesprächen mit dem Land Berlin zur Übernahme einer früher von einem Bezirk betriebenen wunderbaren Bildungsstätte um Schulklassen vorrangig aus den problematischen Stadtbezirken Berlin neue Perspektiven, neue Erfahrungen und Erlebnisse für den Alltag zu vermitteln. Wenn diejenigen unter uns, die in der Immobilien- und Baubranche tätig sind, hier von Objekten hören, die für uns geeignet und wirtschaftlich leistbar sein könnten, sind wir „ganz Ohr“ und freuen uns über Informationen möglichst in der Nähe von „Viel Natur“ oder auch von Bauernhöfen.

Wer sind wir?
  • Wir sind eine ganz und gar „untypische Stiftung“. Hinter uns steht nicht ein großer Mäzen, der aus dem Überfluss Geld abgeben konnte.
  • Wir müssen für die Grundlagen unserer Arbeit arbeiten, damit wir für die da sein können, denen wir uns verschrieben haben.
  • Wir vernetzen uns mit Gleichgesinnten, um gemeinsam mehr zu erreichen.
  • Wir scheuen uns nicht, für unsere Klientel unsere „guten Namen“ einzusetzen, um finanzielle und materielle Hilfen „locker zu machen“. Der heutige Abend ist so ein Glücksfall, dass wir hier zusammenkommen, weil es uns bewegt, zu helfen, weil wir als diejenigen, denen es in unserer Gesellschaft besser geht, über den Tellerrand hinausschauen, wo wir für andere da sein können, weil die ganze Menschenfamilie nur funktionieren kann, wenn wir füreinander ein-stehen.