Katja Ebstein Stiftung

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Ali Baba und die 40 Räuber

...empfohlen ab 6 JahrenBild "AliBabaSk.jpg"

Handlung

»Sesam, öffne dich!« Die berühmte Erzählung aus 1001 Nacht als türkisch-deutsche Kinderoper. Der in Berlin lebende türkische Komponist Taner Akyol verbindet in seiner ersten Oper westliche Musiktraditionen mit den Klängen seiner Heimat: Instrumente wie Zurna oder Kaval treffen auf Oboe und Querflöte, türkische Textpassagen auf deutsche, orientalische Melodien auf Operngesang.

»Sesam, öffne dich!« Mit dieser berühmten Zauberformel öffnen der arme, aber pfiffige Ali Baba und sein treuer Begleiter, der Esel Karakaçan, die Höhle der berüchtigten 40 Räuber und entdecken unermessliche Schätze. Während Ali Baba dennoch bescheiden bleibt, wird seinem reichen Bruder Kasim die eigene Habgier zum Verhängnis: Über das maßlose Zusammenraffen der Schätze vergisst er die Zauberformel und wird auf frischer Tat ertappt. Auch Ali Baba und seine Familie samt Esel geraten in Gefahr, doch schließlich gelingt es dank der schlauen Sklavin  Sirin, alle Räuber samt Räuberhauptmann zu überwältigen.

»Eyyyyy. Ahi Evran dostlari!« Bild "AliBaba.jpg"Mit dem bunten Treiben auf einem orientalischen Basar beginnt die neue Kinderoper der Komischen Oper Berlin. Rufe des Basarchefs, der Verkäufer, Händler und Kunden schallen durcheinander. Und ein 40-köpfiges Orchester lässt eine Musik erklingen, die zeitgenössische Kompositionstechniken mit Elementen traditioneller türkischer (Volks-)Musik verbindet. Wie die Komposition zwanglos zwei unterschiedliche Musiksprachen zu einem neuen Ganzen verbindet, so stellt auch der Text der neuen Oper leicht und spielerisch deutsche und türkische Passagen nebeneinander. Erklärender Übertitel bedarf es dabei nicht, dient doch als »Übersetzung« die universale Sprache der Musik. Das in Dialogen und Musiknummern erzählte Märchen wird in Szene gesetzt von einem der gefragtesten Regisseure auf dem Gebiet des Musicals, Matthias Davids.

»Açil, susam, açil!« »Sesam, öffne dich!«


Quelle Text/Fotos: Komische Oper Berlin | Illustration: Regina Kehn | Foto: Bettina Stöß